Berlin : Ab jetzt ist die Stadt wieder in Mode

Alles muss sitzen. Das sogenannte Fitting gehört zu den letzten Vorbereitungen für die Modenschauen, die vom heutigen Mittwoch an auf der Fashion Week und der Modemesse Bread & Butter über die Laufstege gehen. Foto: Doris Spiekermann-Klaas
Alles muss sitzen. Das sogenannte Fitting gehört zu den letzten Vorbereitungen für die Modenschauen, die vom heutigen Mittwoch an...

Die Abendsonne glitzerte über dem Wasser, Lampions leuchteten unter den Baumwipfeln, und über die Ufer zogen Nebelschwaden hinweg, die kamen allerdings aus der Maschine – ein kleiner Extraeffekt fürs Café am Neuen See, aber wenn’s um die Mode geht, dann ist der erlaubt. Rund 2500 Gästen, darunter Marius Müller-Westernhagen und Klaus Wowereit, feierten in dem Café am Dienstagabend die Eröffnung der Modemesse Bread & Butter. Messechef Karl-Heinz Müller hatte an seinen „Lieblingsort“ in Berlin geladen, um entsprechend des diesjährigen Mottos Naturverbundenheit und Bodenständigkeit zu zelebrieren – natürlich mit spektakulärem Programm: Sopranistin Moon Suk wurde auf den See gerudert und sang „Casta Diva“ aus „Norma“, mit Turban und Turnschuhen führte die britische Truppe „Jugnu Bhangra“ Bollywoodtänze auf, später spielte die Band k_Chico. Für 600 ausgewählte Gäste ging’s dann gegen Mitternacht zum Messegelände auf dem Flughafen Tempelhof. Eine Art Messe auf der Messe sollte gefeiert werden, denn: „Denim ist nicht nur Mode, sondern eine Religion“, sagte Müller. Ein Abendmahl gab’s vorab im Café: Pizza, Pasta und Prosecco.

Ungefähr zeitgleich zur Seeparty lief die der Zeitschrift „Grazia“ im Zelt an der Siegessäule ab. Und Megha Mittal, Eigentümerin der Edelmarke Escada, sowie deren Vorstandschef Bruno Sälzer hatten zusammen mit Ursula Vierkötter zum Cocktail ins KaDeWe geladen. Auch da sollte es um Fashion Talk auf höchstem Niveau gehen. sop, Bi

Das Spezial zur Fashion Week finden Sie auf den Seiten 24/25

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