ABFRAGEN : 6,6 Millionen Daten und 116 Treffer

Die Berliner Polizei hat von 2009 bis April 2012 in rund 1100 Verfahren mehr als 1400 Funkzellenabfragen veranlasst. Dabei wurden sämtliche Mobilfunkdaten im örtlichen und zeitlichen Umfeld einer Straftat analysiert. In 300 ausgewerteten Verfahren wurden dabei mehr als 6,6 Millionen Datensätze untersucht, hatte Innensenator Henkel im August mitgeteilt. 5383 Inhaber von Anschlüssen seien ermittelt worden, deren Telefone im Umfeld von Straftaten benutzt wurden, in 116 Fällen habe das zu neuen Erkenntnissen bei den Ermittlungen geführt. Routinemäßig und besonders oft war die Abfrage bei der Serie von Autobrandstiftungen veranlasst worden. Im Januar war bekannt geworden, dass allein dabei 4,2 Millionen Datensätze erfasst wurden. Bei der Festnahme des aktivsten Serienzündlers hatte dies nicht geholfen.  Ha

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