Berlin : Abgeordnete sind sich einig: Das Riesenrad soll an den Zoo

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Zum ThemaFotostrecke: Das geplante Riesenrad am Zoo
Im Interview: Riesenrad-Geschäftsführer Waiser
Die Position des Berliner Parlaments zum Standort des geplanten Riesenrads ist eindeutig: Sie favorisieren mehrheitlich den Standort am Zoologischen Garten. Der Hauptausschuss hat am Mittwochabend mit den Stimmen von SPD, Linkspartei, CDU, FDP bei Enthaltung der Grünen einen Antrag verabschiedet, wonach der Senat aufgefordert wird, „kurzfristig“ die Voraussetzungen für die Genehmigung eines Riesenrads „besonders am Rande des Zoologischen Gartens im Bereich der Hertzallee“ zu schaffen. Dieser Standort sei aus städtebaulicher und wirtschaftlicher Sicht zu begrüßen.

Vor zwei Wochen wurde das Grundstück am Zoo an die Firma World Wheel verkauft. Die Rede ist von 22 Millionen Euro. Sollte dort kein Riesenrad gebaut werden, geht das Grundstück, auf dem noch der Wirtschaftshof des Zoologischen Gartens steht, an das Land zurück. Auch die Anschutz Entertainment Group möchte ein Riesenrad errichten, allerdings am Ostbahnhof. Bauen darf von den zwei Unternehmern allerdings nur einer. Die Stadtentwicklungsverwaltung wird nur ein Riesenrad in der Stadt genehmigen. Wann sich Senatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) entscheidet, ist völlig offen. Der vom Hauptausschuss verabschiedete Antrag soll am heutigen Donnerstag in der letzten Parlamentssitzung vor der Wahl verabschiedet werden. sib

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