Berlin : Abos unter falschem Namen bestellt

Ha

Eine 32-jährige Frau aus Prenzlauer Berg hat mit einem simplen Trick S-Bahn und BVG um mindestens 120 000 Mark geschädigt. Sie hatte sich unter falschen Namen Jahresabos vor allem bei der S-Bahn bestellt. Die Marken ließ sie sich an Anschriften in ihrer Nähe schicken, wo Wohnungen wegen Renovierung leer standen. Dort holte sie die Post aus dem Kasten und verkaufte die Abonnements dann über Zeitungsannoncen. Der Bundesgrenzschutz nahm die Frau am Mittwoch in ihrer Wohnung fest. Nach Angaben eines BGS-Sprechers könne der Schaden auch noch größer sein. Insgesamt benutzte die Frau 65 verschiedene Namen und acht Anschriften. Obwohl die Frau Ende Juli 1999 ein erstes Mal erwischt worden war, hatte sie die Methode nicht geändert. Weitere Lieferungen im Wert von 60 000 Mark konnte der BGS vereiteln.

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben