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Abschied aus dem Amt : Körting kündigt indirekt Rückzug an

Der Innensenator nimmt offenbar seinen Hut. Auf einer internen Versammlung hat Ehrhart Körting sich bei seinen Mitarbeitern für die zehnjährige Zusammenarbeit bedankt. Damit wäre das Innenressort frei für einen Nachfolger.

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Verabschiedet sich aus dem Amt: Innensenator Körting.
Verabschiedet sich aus dem Amt: Innensenator Körting.Foto: dpa

Abschied auf der Senatsbank, neue Gesichter im Parlament: Wenn sich an diesem Donnerstag das neue Berliner Abgeordnetenhaus konstituiert, wird Innensenator Ehrhart Körting (SPD) dort vermutlich einen seiner letzten Auftritte als Senator haben – und im Parlament selbst wird schon auf den ersten Blick manches anders sein als zuvor. Dass Körting nicht im Amt bleiben wird, lässt sich aus seiner Ansprache schließen, die er am Mittwoch auf einer Personalversammlung der Innenverwaltung hielt. Er bedankte sich bei seinen Mitarbeitern „ausdrücklich für die zehnjährige gute Zusammenarbeit“, so Körtings Sprecherin Nicola Rothermel.
Aus Sicht von Beobachtern kündigte er damit indirekt seinen Abschied an. Offiziell wollte seine Sprecherin dies nicht bestätigen. Im Vorfeld der Wahlen war allerdings schon spekuliert worden, dass er eventuell nicht weitermachen werde. Bei den derzeitigen rot-schwarzen Koalitionsverhandlungen ist die Ressortverteilung noch offen.

Die CDU könnte das Innenressort beanspruchen, hat sich dazu aber noch nicht geäußert. Körting ist der dienstälteste Senator des jetzigen Senats. Er war von 1997 bis 1999 Justizsenator und führt seit 2001 das Innenressort.

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