Berlin : Achtung, fertig, los!

Heute startet unsere neue Serie mit Tipps für Jogger und den Lieblingsstrecken prominenter Läufer

Annette Kögel

Dieses Leuchten in den Augen der Läufer. Das Strahlen auf den Gesichtern auch derjenigen Hobby-Athleten, die sich ganz schön gequält haben – und es dann doch wieder geschafft haben beim Berlin-Marathon. So was ist ansteckend: Laufen macht Spaß. Standen auch Sie als Zuschauer an der Strecke und haben die Glücksgefühle und die Euphorie nachempfunden? Oder haben Sie das Geschehen im Fernsehen verfolgt und Lust bekommen, selbst die Laufschuhe anzuziehen? Wir holen unsere Leser runter von der Couch – mit der neuen Serie „Achtung, fertig, los! Laufen mit dem Tagesspiegel“.

Wir haben Prominente gefragt, wo sie am liebsten ihre Runden drehen. Als erster geht heute Joey Kelly von der Popgruppe Kelly Family an den Start – im Schlosspark Charlottenburg. Auch Marathon-Läuferin Uta Pippig und ZDF-Moderator René Hiepen verraten uns ihre Lieblingsstrecke. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries schaltet am liebsten beim Laufen im Rudolph-Wilde-Park ab, und ARD-Moderatorin Tita von Hardenberg nimmt uns mit auf ihrer „Tour de Tortur“ durch den Volkspark Friedrichshain: Bergauf, bergab. Jedes Mal zeigen wir auf detaillierten Plänen, wo genau es da lang geht – und sagen, welche Route für welchen Läufertyp geeignet ist.

Und nicht nur das. Jens Karraß, Lauftrainer und Fitnesscoach, hat allerlei Profitipps parat, damit jeder sein persönliches Ziel erreicht. Ob das die große Tour rund um die Grunewald-Seenkette ist oder der schnelle Dreh durch den Volkspark Humboldthain. Der 35-jährige Spartakiade-Sieger und Mitarbeiter des Marathon-Veranstalters SCC erklärt, worauf man beim Kauf von Sportschuhen achten sollte und wie man sich gesund ernährt. Gesundheitszentren stellen wir ebenso vor wie die wichtigsten Volksläufe. Die Liste kann man sich schon mal an die Pinnwand heften.

„Man muss sich aber nicht gleich eine Profiausrüstung zulegen, um Spaß zu haben“, sagt Karraß, „die Leute können auch erstmal mit Tennisschuhen und in einem alten Jogginganzug loslegen.“ Hauptsache, die Sache kommt überhaupt ins Laufen. In Berlin begann die große Joggingwelle Anfang der Neunziger, nachdem Stars wie Jane Fonda in den Achtzigern Volksbewegungen wie „Aerobic“ starteten. Inzwischen sind aus den altmodisch anmutenden Gehern „Power Walker“ geworden, beim „Nordic Walking“ werden Skistöcke geschwungen. All diese Techniken können unsere Leser ausprobieren. Jeden Sonnabend laden Jens Karraß und die AOK Berlin um 9 Uhr zum Frühstückslauf am Charlottenburger Mommsenstadion, Waldschulallee 34.

Aber Sie können auch im Park um die Ecke trainieren – wo, das lesen Sie in der Serie. Vielleicht sind Sie bald so weit wie unsere Autorin Caroline Beil. Jens Karraß hat die Moderatorin trainiert. Sie hätten mal ihr Gesicht beim Berlin Marathon sehen sollen.

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