• Afrikaner bei Angriff in der Hasenheide schwer verletzt Aus einer Gruppe von 30 Menschen zückte einer ein Messer

Berlin : Afrikaner bei Angriff in der Hasenheide schwer verletzt Aus einer Gruppe von 30 Menschen zückte einer ein Messer

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Zu einem gewalttätigen Zwischenfall kam es am Ostermontag in der Hasenheide in Neukölln. Aus einer Gruppe von ungefähr 30 Personen meist afrikanischer Herkunft wurde ein Mann aus Sierra Leone durch Messerstiche schwer verletzt. Der 21Jährige war am späten Abend jedoch außer Lebensgefahr. Die Hintergründe der Tat stehen noch nicht fest. Einen Zusammenhang der Tat mit dem illegalen Drogenhandel kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Nach den bisherigen Erkenntnissen ergibt sich folgendes Bild: Der Mann, der in einem Ausländerwohnheim in Mecklenburg-Vorpommern gemeldet ist, geriet mit einigen anderen Männern in einen Streit. Plötzlich sah er sich gleich mehreren Angreifern gegenüber. Vermutlich kamen sofort weitere Personen zusammen, sodass die Gruppe schnell auf die insgesamt 30 Personen anwuchs. Während der Auseinandersetzung, die mehrere Minuten anhielt, kam es zu einem Handgemenge. Schließlich zückte einer aus der Gruppe ein Messer und stach auf den 21-Jährigen ein. Das Opfer brach sofort stark blutend zusammen. Die Angreifer flüchteten unerkannt.

Bei seiner Einlieferung in das Krankenhaus fürchteten die Ärzte aufgrund der Schwere der Verletzung um das Leben des Mannes. Am Abend stabilisierte sich jedoch sein Zustand. Das Opfer war nicht mehr in akuter Lebensgefahr. Der Mann ist aus dem westafrikanischen Bürgerkriegsland Sierra Leone geflüchtet. Aus welchem Grund sich der Mann über das Osterwochenende in Berlin aufhielt, und ob er hier Teile seiner Familie leben, steht noch nicht fest. oew

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