Agenda : Neues aus dem Ehrenamtsbereich

Spielplatzbenennung nach Neonazi-Opfer.

Der Kinderspielplatz an der Ecke Pestalozzi- und Fritschestraße in Charlottenburg heißt ab dem heutigen Donnerstag Günter-Schwannecke-Spielplatz. Um 17.30 Uhr enthüllt Bezirksbaustadtrat Marc Schulte eine Gedenktafel, die an den Kunstmaler erinnert. Schwannecke war an gleicher Stelle vor 21 Jahren durch Zivilcourage ums Leben gekommen. Er und der Künstler Hagen Knuth wollten Skinheads und Neonazis stoppen, die Menschen nicht deutscher Herkunft rassistisch provoziert hatten. Ein Neonazi griff Schwannecke mit einem Baseballschläger an und verletzte ihn tödlich. Die Initiative für die Benennung stammt von der Günter-Schwannecke-Gedenkinitiative, die Gedenktafel sowie ein Findling wurden großenteils durch Spenden finanziert (Informationen online unter www.guenterschwannecke.blogsport.eu).CD

City West bleibt fairem Handel treu. Charlottenburg-Wilmersdorf ist seit Juni 2011 eine „Fairtrade Town“ – jetzt wurde dieses internationale Zertifikat für fairen Handel nach einer Prüfung durch den Verein „TransFair“ um vier Jahre verlängert. Die neue Urkunde wird zum Auftakt des „Festes der Nationen“ am 13. September auf dem Prager Platz übergeben, an dem sich die „Fairtrade Town Kampagne“ beteiligt. Kontakt: Judith Siller, Weltladen A Janela, Emser Straße 45, Tel. 886 80 877, www.fairtradetown-charlottenburgwilmersdorf.de. CD

Demo gegen Homophobie in Russland. Am Sonnabend, 31. August, zieht eine Demonstration ab 12 Uhr vom Kurfürstendamm Ecke Bleibtreustraße 24 zur russischen Botschaft Unter den Linden 63-65. Unter dem Motto „Enough is enough!“ ruft auch die FDP-Europaabgeordnete Alexandra Thein auf, gegen Homophobie und die entsprechende Gesetzgebung in Russland zu protestieren. Sponsoren der Olympischen und Paralympischen Spiele 2014 in Sotschi sollen motiviert werden, ebenso die Stimme zu erheben.kög

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