Agenda : Neues aus dem Ehrenamtsbereich

Integrationspreis ausgeschrieben. Tempelhof-Schöneberg will in diesem Jahr erneut Bürger oder Institutionen auszeichnen, die sich herausragend „für die Teilhabe der hier lebenden Migrantinnen und Migranten“ und „für die interkulturelle Öffnung der Gesellschaft“ einsetzen. Als Preisgeld hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) 1000 Euro ausgelobt. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Angelika Schöttler will eine unabhängige Jury die Sieger küren. Schriftliche Vorschläge können bis Ende Mai eingesandt werden: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Integrationsbeauftragte, John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Berlin. E-Mail: integrationsbeauftragte@ba-ts.berlin.de. Auskünfte unter Tel. 90277 62 63. CD

Von den USA lernen heißt Helfen lernen. Engagierte dürfen nicht in die Lückenbüßerrolle eines sich abbauenden Sozialstaates gedrängt werden. Diese Forderung wurde beim 1. Forum Aktive Bürgerschaft, an dem rund 200 Führungskräfte aus gemeinnützigen Organisationen, Wissenschaftler und Engagementpolitiker teilnahmen, erhoben. „Es reicht nicht aus zu betonen, dass das Ehrenamt staatliche Aufgaben nicht ersetzen soll“, sagte Vorstandsmitglied Holger Backhaus-Maul. „Wir brauchen eine positive Vision von der gesellschaftspolitischen Rolle bürgerschaftlichen Engagements.“ Beim Forum „Vom Vater Staat zu Uncle Sam“ ging es um die Vorbildfunktion der USA. „Im Moment kommen gar nicht so viele neue Impulse aus Amerika“ , meinte die Wissenschaftlerin Annette Zimmer. „Es gibt auch hier reichlich Innovatives.“ Man könne sich aber zum Vorbild machen, dass es in den Staaten grundsätzlich dazugehöre, das Machbare zu denken. Bi

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