AIRPORT-COUNTDOWN : Der Beauftragte für den Lärmschutz

Foto: promo
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Kai Johannsen arbeitet seit sieben Jahren für die Flughafengesellschaft und überwacht den Lärmschutz und die Qualität der Luft. Der gebürtige Kieler, 44, hat sich auf Umwelttechnik spezialisiert. Sein Arbeitsort ist das Gebäude der Flughafen-GmbH am alten Flughafen Schönefeld. „Und dort bleiben wir auch, wir ziehen nicht in den Neubau um“, erzählt er. Dass sich die Feinstaubbelastung in Schönefeld durch den zusätzlichen Flugverkehr wesentlich ändern wird, erwartet er nicht. Sein zweites Arbeitsgebiet, die Lärmbelastung, findet seit Monaten viel Aufmerksamkeit. 17 Messstellen werden in der Umgebung des BER verteilt. Die Messungen des Lärmpegels haben Konsequenzen für die Fluggesellschaften. „Sollten Flugzeuge eingesetzt werden, die sehr laut sind, müssen die Airlines mehr Landegebühren zahlen“, sagt Johannsen. Damit schafft der Flughafen einen Anreiz, dass die Fluggesellschaften leisere Maschinen einsetzen. uba

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