Aktion Mensch und Bundesliga-Stiftung kooperieren : Runde Sache

Viele lieben Fußball - und mit der Leidenschaft für den Teamsport sollen jetzt auch andere soziale Fertigkeiten junger Menschen gefördert werden: Toleranz, Inklusion, Fainess.

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Einen Kick geben. Von Brasilien aus ging die Fußballleidenschaft um die Welt. Jetzt soll der Sport auch in Berlin, Brandenburg und Deutschland soziale Kompetenzen fördern.
Einen Kick geben. Von Brasilien aus ging die Fußballleidenschaft um die Welt. Jetzt soll der Sport auch in Berlin, Brandenburg und...Foto: picture alliance / dpa

Aktion Mensch e.V. und die Bundesliga-Stiftung haben jetzt eine langfristige Kooperation zur Inklusion gestartet. So gibt es jetzt bei Spielen auch Einlaufkinder mit Behinderung. Beim von der Robert-Bosch-Stiftung mitgeförderten „Lernort Stadion“ setzen sich Jugendliche in zwölf Lernzentren in Fußballstadien mit Gewalt und Rassismus auseinander. Zudem soll mit dem ProjektpartnerArbeiterwohlfahrt (AWO) und der DFL Deutsche Fußball Liga ein Kompetenzzentrum für Blindenreporter aufgebaut werden, um Fußballspiele live für sehbehinderte Fans zu beschreiben.

Action! Blindenfußball vorm Reichstag

In Berlin gab es schon Blindenfußballturniere auf der Wiese vor dem Reichstag und am Brandenburger Tor - da kicken die Fußballer nach Gehör, in dem Ball ist ein Glöckchen. Drittes Element ist die Weiterentwicklung des Online-Reiseführers „Barrierefrei ins Stadion“ der Bundesliga-Stiftung (www.barrierefrei-ins-stadion.de). Hinzu kommen kleinere Projekte wie die DFL-Sommercamps der Kids-Klubs auch mit Blindenfußball oder Rollstuhlbasketball.

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