Berlin : Aktionstag: "Die Albrechtstraße lebt"

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"Die Albrechtstraße lebt - und hat einiges zu bieten" - unter diesem Motto erklären die Gewerbetreibenden der Einkaufsstraße nahe dem Rathaus Steglitz den Martinstag am 11. November kurzerhand zum "Aktions- und Feiertag". Alle Besucher sind eingeladen, über die Straße zu bummeln und an einer Tombola teilzunehmen.

Die rund 20 Händler wollen damit auf seit Jahren bestehende Missstände aufmerksam machen: Viele leer stehende Läden, hohe Gewerbemieten, sinkende Umsätze und immer mehr Spielhallen und Discount-Geschäfte verschlechtern das Image der Straße. Bei einem Krisengespräch zwischen Gewerbe und Politik vor zwei Wochen (wir berichteten) ist die Händlerinitiative entstanden. Dabei wurde auch deutlich, dass die Straße tatsächlich "einiges zu bieten" hat: Alteingesessene Geschäfte haben ihr Angebot und ihren Service erweitert, neue Läden bereichern die Geschäftslandschaft mit frischen Farben und Ideen, wie es in einem Schreiben der Händler heißt. "Ein lebendiger Kiez kann durch die Unterstützung des Fach-Einzelhandels erhalten bleiben", sagt Mitinitiatorin Gabriele Seebode von der Buchhandlung Auerbach.

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