Berlin : Aktionswoche: Tipps aus der Überlebensfibel für die Zeit des Ärztestreiks

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Einige Malaisen sind zwar lästig, aber fürs erste auch ohne ärztlichen Rat zu behandeln. Hier ausgewählte Beispiele ohne Anspruch auf Vollkommenheit:

Schuppen sind zu dieser Jahreszeit sehr häufig. Der Kopfhaut geht die Heizungsluft allmählich auf die Poren. Tragen Sie auch bei Schneefall keine Hüte oder Mützen, lassen Sie Luft an den Kopf und machen Sie Haarspülungen: 20 g getrockneten Thymian mit einer Tasse siedendem Wasser aufbrühen, zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und nach dem Abkühlen (verhindert Verbrühungen!) übers gewaschene Haar gießen, einmassieren, im Haar lassen und trocknen. Bei entzündeter Kopfhaut oder gelben Krusten kommt das Hausmittel zu spät. Nächste Woche zum Arzt!

Beim Anflug eines grippalen Infektes ab in die Badewanne: Temperatur bei Kreislauf schonenden 37 Grad Celsius, ätherische Öle als Zusatz (wohldosiert, sonst Erstickungsgefahr), danach ab ins Bett, einmummeln und nicht zu viel leiden. Denken Sie positiv an den nächsten Tag. Bei Halsschmerzen hilft Gurgeln mit Wasserstoffperoxid (billig und effektiv). Gegen Husten hilft: Zwiebeln in Scheiben schneiden, mit Honig Saft ziehen lassen, davon mehrmals täglich einen Teelöffel nehmen - wem davon nicht schlecht wird. Und für ganz Harte: echte Lakritze in heißem Kräutertee auflösen und - trinken. Lecker...

Auch depressive Stimmungen gehen vorbei. Analysieren Sie die Situation, aber gehen Sie Ihren Mitmenschen nicht zu sehr auf die Nerven. Was gut hilft: Urlaub, helles Licht, sich verlieben oder fünf Minuten pro Tag auf dem Trampolin springen. Achtung, Decke!

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