Berlin : Alexander Ludwig U 19

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Alexander Ludwig hat im europäischen Fußballgeschäft einen so guten Namen, dass ihm im August der FC Liverpool ein Angebot gemacht hat. Doch da stand der Wechsel nach Berlin längst fest. Ludwig ist Spielmacher der deutschen U 19 und stand zuvor beim SV Werder Bremen unter Vertrag. Für den Wechsel nach Berlin engagierten sich Herthas Manager Dieter Hoeneß und Ludwigs Berater Jörg Neubauer. Ludwig unterschrieb einen Vertrag bis 2006 und spielt bei Hertha noch in der A–Jugend. „Das soll ihm den Einstieg in Berlin erleichtern. Bald wird er bei den Amateuren in der Oberliga spielen“, sagt Koordinator Frank Vogel. Sein Urteil: „Ludwig ist im 84er Jahrgang einer der Topspieler Deutschlands. Langfristig gehört er zu denen, die den Sprung ins Profigeschäft schaffen können.“

Ähnlich drückt sich auch Herthas AJugend-Trainer Wolf aus. „Er spielt mit dem, was ihm Gott gegeben hat – er ist schnell, er berührt kaum Gegenspieler, wenn er angreift.“ Wolf hat aber auch Kritik: „Er muss am Körpereinsatz arbeiten. Im Herrenbereich kommt er ohne den nicht aus.“ Ludwig lebt wie ein Profi – wenig Partys, kein Fastfood, viele Massagen. „In zwei Jahren will ich den Sprung zu den Profis schaffen“, sagt Ludwig. Als Paten hat er Herthas Profi Joe Simunic. Das sei eine „nette Idee“, aber „eigentlichtlich bin ich aus dem Alter raus“. Tipps bekommt er von seinem Berater.

In der A-Jugend von Hertha BSC spielt auch St effen Lauser – er steht auf Abruf für die U-19-Nationalmannschaft bereit.

Im Sommer spielte noch ein anderer Herthaner für die U 19: Malik Fathi. Mit der deutschen Nationalmannschaft wurde er bei der Europameisterschaft in Norwegen immerhin Zweiter. Heute spielt Fathi eine Altersklasse höher, in der U20.

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