ALLES auf Anfang : Mach es „Made in Germany“

Knitterfrei: Bobby Kolade muss vor der Show die Blazer aufbügeln. Foto: promo
Knitterfrei: Bobby Kolade muss vor der Show die Blazer aufbügeln. Foto: promo

Als mich meine PR-Agentur anrief und mir erzählte, dass ich für den „Start Your Fashion Business“-Preis nominiert bin, war ich gerade mit meinem Fahrrad im Park unterwegs. Mann, hatte ich nach dem Telefonat gute Laune! Ich finde, es ist ein wichtiger Wettbewerb in Berlin. Es gibt so viele kreative Menschen hier, aber nur wenige können von ihrer Leidenschaft leben. Das Ziel von SYFB ist ja, junge Designer nachhaltig beim Aufbau ihres Labels zu unterstützten.

Bis zur Show heute Abend muss ich noch viel bügeln. Das gehört neben dem Annähen von Knöpfen zu den Aufgaben, die ich am liebsten delegieren würde. Was ich mache, wenn ich gewinne? Das Geniale an dem Wettbewerb ist, dass man auch als Finalist einen gesunden Betrag bekommt.

So oder so werde ich gleich weitermachen und meine Kollektion für den Showroom in Paris vorbereiten. Außerdem möchte ich mit meiner Mode in Zukunft die heimische Textilproduktion unterstützen. Es gibt wahnsinnig viele und tolle Herstellungsmöglichkeiten in Deutschland.

Aber wir, also die deutschen Designer, haben zu große Angst vor dem Label „Made in Germany“, wegen der hohen Preise. Wir sollten anfangen aufzuhören, das Wort „billig“ mit Bekleidung zu assoziieren. Ein Blazer für 39,99 Euro ist eine Lüge.

Bobby Kolade nimmt am Wettbewerb „Start Your Fashion Business“ teil. Hier erzählt er Lisa Strunz vom Anfangen.

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