Berlin : Alles nur Routine: Juhnke in der Charité

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Harald Juhnke liegt wieder im Krankenhaus. Es gebe jedoch keinen Anlass zur Sorge, versicherte sein Manager Peter Wolf. Der Schauspieler und Entertainer sei am Mittwoch von seiner Ehefrau Susanne zu einer Nachuntersuchung in die Charité gefahren worden, wo er wie geplant 14 Tage bleiben werde. Auskünfte über die Art von Juhnkes Beschwerden lehnte Wolf ab: "Ich bin sein Manager und nicht der Arzt." Die Darstellung der "Bild"-Zeitung, wonach Juhnke geistig verwirrt ist, kommentierte Wolf nicht. Einen Alkohol-Rückfall habe der 72-Jährige aber nicht gehabt.

Juhnke ist in der psychosomatischen Abteilung der Charité untergebracht. Deren Sprecherin Kerstin Ullrich wollte sich zu Juhnkes Zustand nicht äußern, stellte aber klar: "Eine psychosomatische Klinik ist etwas anderes als eine Psychiatrie." Psychosomatik sei der Teil der Medizin, der sich mit Wechselwirkungen von psychischen Störungen und körperlichen Leiden befasse, also mit Problemen wie Bulimie, Essstörungen oder Suchtkrankheiten. Auskünfte darüber, wie Juhnke untergebracht ist und ob er tatsächlich in knapp zwei Wochen wieder entlassen wird, gibt die Charité aber nicht: "Wir schützen die Privatsphäre des Herrn Juhnke", hieß es dazu.

Die jetzige Zwangspause ist die längste in Juhnkes über 50-jähriger Karriere. Sie hatte im Juli 2000 mit einem schweren Alkohol-Absturz begonnen. Seitdem hatte sich Juhnke nicht mehr öffentlich gezeigt; auch hatte er mit Herzproblemen zu kämpfen. Künftige berufliche Pläne will sein Manager mit ihm nach der Entlassung besprechen.

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