Berlin : Alles, was schmückt

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Für sich genommen bleibt doch jedes Geschmeide unvollendet, denn es gilt: „Schmuck wird erst lebendig durch die Person, die ihn trägt.“ Simone HülseReutter muss es ja wissen, schließlich sind sie und ihr Mann Hanns Hülse-Reutter Inhaber des Juweliergeschäfts Brahmfeld & Gutruf am Kurfürstendamm 199, das mit 262 Jahren das älteste in Deutschland ist, mit Filialen in Berlin, Hamburg und auf Sylt. Am Freitagabend wurde die These der Schmuckhändlerin mit den Kreationen des Mailänder Juweliers Antonini überprüft, beispielsweise an Maja Synke Prinzessin von Hohenzollern . Die schlichte Eleganz der Ohrringe aus Rauchquarz, Gelbgold und Farbsteinen ergänzte trefflich ihr Kleid aus dem Luxus-Geschäft Lean Selling in der Schlüterstraße. Dessen Inhaberin Claudia Obert verguckte sich gleich in das „ultimative Design“ einer lange Kette aus mattiertem Gold. Sergio Antonini selbst legte den Damen den Schmuck an. „Die Stücke sind nicht nur was für den Abend, man kann sie durchaus tagsüber tragen“, sagte er. Wichtigste Beraterin sei seine Frau. „Sie zeigt mir, was Frauen lieben.“ Er selbst trug nur ein dünnes Stoffarmband mit einem Fisch – „ein Urlaubsmitbringsel vom Strand“. n-tv-Moderatorin und Börsenexpertin Carola Ferstl hält Schmuck zwar nicht für eine gute Geldanlage, „aber der Seele tut er gut“. Schon zur Geburt ihrer beiden Kinder bekam sie wertvolle Stücke geschenkt, in wenigen Wochen kommt das Dritte. „Ein guter Anlass für ein Antonini-Armband“, sagte sie lachend. Model Yvonne Hölzel verriet, dass ihre Wohnung eine große Schmuck- und Schuhsammlung beherberge, besonders Ohrringe haben es ihr angetan. „Das ist aber nicht alles echt“, sagt sie. Die wertvollen Steine sind Hochzeiten oder Galaabenden vorbehalten. jj

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