Berlin : ALLES WIRD Knut

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Die Bären der Berlinale mögen noch so glänzen – die winzig-weiße Konkurrenz aus dem Zoo strahlt mindestens genauso: Knut, der kleine Eisbär. Wir widmen ihm eine Kolumne mit den neuesten Nachrichten.

10. FEBRUAR

Logo, bei Knut werden auch die härtesten Männer Berlins ganz zahm. Die Eishockeyspieler der Eisbären haben dem Zoo eine E-Mail geschrieben und würden gern Pate von Knut werden (sie sind ja quasi Artgenossen!). Prompt kam eine Mail nach Hohenschönhausen zurück. „Wir sollen warten, bis Knut propper genug ist“, sagte ein Eisbären-Sprecher, „vielleicht dürfen wir uns dann später um ihn kümmern.“ Zusätzlich zu der Spende aus der Mannschaftskasse könnte auch eine Ladung leckerer, kalter Fisch drin sein (natürlich erst, wenn Knut genug hat von seiner Nuckelflasche mit der Milch). Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Florian Busch findet es einfach „cool, wenn der Zoo in Berlin so netten Nachwuchs bekommt, während anderswo Eisbären langsam aussterben“. Der Verein prüft natürlich auch, ob denn der kleine Knut nicht auch Ehrenmitglied im Verein werden kann. Dürfte er denn in den Wellblechpalast? Hmm, sagen da die Eisbären vorsichtig, kalt genug wäre es ganz bestimmt. Und bislang habe man auch keinen Paragraphen in der Hausordnung gefunden, dass „Raubtieren“ grundsätzlich der Eintritt zu verwehren sei. Bleibt die Frage: Wer will neben einem ausgewachsenen Eisbären sitzen? Und welcher mutige Sicherheitsbeamte will ihn überhaupt am Eingang abtasten?AG

Knut im Internet

www.tagesspiegel.de/knut

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