Berlin : ALLES WIRD Knut

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12. Februar

A Star is born oder der unaufhaltsame Aufstieg von Knut – gestern gab der Zoo die jüngste Fotostrecke seines Stars heraus. Der macht damit denen der Berlinale kräftig Konkurrenz. Fragte sich doch schon so mancher Filmstar, wer das wohl sei, der seit vergangener Woche unter jedem B(ä)erlinale-Logo in der Stadt mit einem aufgesprayten „Welcome Knut“ begrüßt wird.

Damit nicht genug von Knut, für den, wie berichtet, auch die Eishockeyspieler der Eisbären als Paten in spe sozusagen in der Warteschleife stehen. Sogar im KaDeWe wird inzwischen nach dem weißen Wonneproppen gefragt. „Unser“ Knut ist es zwar nicht, den man dort aus Plüsch und mit dem berühmten Knopf im Ohr kaufen kann, aber dafür kann man diesen kleinen Eisbären nach Herzenslust knuddeln.

Das im Zoo wie ein Augapfel behütete Eisbärlein – das erste seit 1933 – kann man dagegen noch immer nicht sehen. Die Aussichten dafür sind aber gut, dass sich Knut bald persönlich seiner täglich wachsenden Fanschar vorstellen darf. Laut Heiner Klös, als Kurator für Raubtiere Knuts aussagekräftige Verbindung zur Außenwelt, wächst und gedeiht er, dass es eine Freude ist. Etwas „lauffaul“ gibt sich der Winzling zwar noch immer, aber dafür nimmt er immer schneller zu. Auf 5400 Gramm hat es Knut seit vorigem Freitag gebracht – ein Plus von 400. Und dass, obwohl er am Wochenende etwas angeknockt war. Statt sich wie üblich gierig durch seine sechs Flaschen pro Babytag zu nuckeln, war er recht fressunlustig. Den Grund kennen alle, die mal Nachwuchs hatten: Der Kleine zahnt. Wie man weiß, ist das nicht immer lustig. Am Montag war aber alles wie der Schnee vom Sonntag – vergessen. hema

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