Altes Museum : Castor und Pollux kehren zurück

Nach einjähriger Restauration kehren die Eisengussfiguren von Castor und Pollux auf das Dach des Alten Museums in Berlin-Mitte zurück.

Berlin - Am Mittwoch würden die beiden Dioskuren auf den südlichen Rotundendachecken des Museums wieder aufgestellt, kündigte ein Sprecher der Staatlichen Museen zu Berlin an. Seit Ende Oktober 2005 befanden sich die beiden überlebensgroßen Figuren in einer Grünauer Restauratorenwerkstatt.

Die griechischen Jünglinge Castor und Pollux, Zwillinge göttlicher und menschlicher Herkunft, sind als Pferdebändiger dargestellt. Entworfen hat sie der Baumeister Karl Friedrich Schinkel (1781-1841). Sie wurden von dem Bildhauer Christian Friedrich Tieck (1776-1851) in den Jahren 1826 bis 1828 modelliert und danach in der Königlichen Berliner Eisengießerei hergestellt.

Als Himmelsgestalten tragen beide einen Stern über dem Kopf. Tieck hat beide Figuren in dramatischer Bewegung im Moment des Zügelns der sich aufbäumenden Pferde dargestellt. Castor und Pollux gehören nach Angaben des Museums seit ihrer Aufstellung im Jahr 1828 zu den wichtigsten Plastiken auf Berliner Dächern und prägen wesentlich die Dachlandschaft der Museumsinsel. (tso/ddp)

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