Berlin : Am Anfang steht die Geometrie

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MATERIAL

Ein glattes Stück Holz, am besten Linde, 12 mal 12 cm groß

WERKZEUG

Ein Geißfuß (V-förmiges Schnitzeisen), ein Balleisen (gerades Schnitzeisen) oder ein Schnitzmesser. Alle Werkzeuge gibt es in Fachgeschäften für Holzbearbeitungswerkzeuge oder Künstlerbedarf. Außerdem: Zirkel, Geo-Dreieck, Bleistift, roter Filzstift, eventuell Säge und Handbohrer.

ARBEITSANLEITUNG

Zeichnen

1. Mit dem Zirkel zwei Kreise vorzeichnen: Einen mit einem Radius von 10 cm, den zweiten um denselben Mittelpunkt, aber mit einem Radius von 7 cm.

2. Durch den Mittelpunkt der beiden Kreise werden 16 Linien gezogen. Die Linien trennt jeweils ein Winkel von 22,5 Grad. Jede zweite Linie nur bis zum inneren Kreis zeichnen. So erhält man jeweils acht Schnittpunkte auf dem inneren und acht auf dem äußeren Kreis.

3. Jeder der Punkte auf dem äußeren Kreis wird mit den benachbarten Punkten links und rechts auf dem inneren Kreis verbunden.

4. Diese Linien ergeben die Linien des Sterns, die stehen bleiben. Mit dem roten Stift markiert man nun die tiefsten Linien des Sterns. Auf den Linien, die nur bis zum inneren Kreis reichen, wird ein Punkt markiert, der jeweils 1cm vom inneren Kreis entfernt liegt. Bis zu diesem Punkt wird die Linie rot nachgezogen. Außerdem wird von dort aus jeweils eine rote Linie zu den nächstgelegenen Schnittstellen auf dem äußeren Kreis gezogen. So erhält man zwei vorgezeichnete Sterne.

Schnitzen

1. Mit einem „Geißfuß-Schnitzeisen“ an den rot eingezeichneten Linien ansetzen und die Vertiefungen grob vorschneiden. Dabei schneidet man senkrecht nach unten.

2. Mit einem feineren „Balleisen“ oder Schnitzmesser an den grauen Linien ansetzen und schräg nach unten schneiden.

3. Wer möchte, kann den Stern aussägen und ihn an den Weihnachtsbaum hängen. Nicht vergessen: ein Loch zum Aufhängen bohren. dma

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