Berlin : Am Ende (3): Jeder stellt sich so dar wie er will

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Scheiden tut weh - oder auch nicht. Unsere Trennungen und Kräche der Woche.

Wenn zwei sich scheiden lassen, sind oft noch viele Rechnungen offen, wie das Beispiel der Wussows zeigt. Manchmal streiten sich einstige Eheleute noch nach vielen Jahren, wie Verona Feldbusch und Dieter Bohlen derzeit demonstrieren. Ohne Ende zieht sich die Scheidung der Wussows hin, die es ebenfalls nicht lassen können, ihre Boshaftigkeiten über die Medien auszutragen. "Ich will jetzt nur noch die Scheidung. Ich schäme mich dafür, dass ich diese Frau seit 15 Jahren kenne und neun Jahre mit ihr verheiratet war", sagte der 72-jährige Klausjürgen Wussow. Offenbar kann er zu seiner Vergangenheit mit dieser Frau und den gemeinsamen Fehlern nicht so recht stehen. Umso erstaunlicher ist es, dass Wussow diese Haltung lauthals verkündet. Jeder stellt sich eben so dar, wie er will. Zuvor hatte Yvonne Wussow ihrem Mann vorgeworfen, sie zu einem Sozialfall gemacht zu haben: "Ich muss zum Sozialamt, habe nichts mehr, weder Einnahmen noch den Unterhalt von meinem Mann." Doch nach Ansicht des Schauspielers, der seit kurzem mit der Witwe des Boxers Bubi Scholz liiert ist, hat sich die 45 Jahre alte Noch-Ehefrau diese Notlage selbst zuzuschreiben: "Weil sie Zahlungsverbote auf meine Honorare erwirkt hat, kann ich ihr keinen Unterhalt mehr zahlen", sagte er. Er müsse nun erst einmal seine Gläubiger zufrieden stellen. Er sei völlig pleite und habe nichts mehr. Für seine Ehefrau hat er kein gutes Wort mehr übrig: Niemals zuvor habe er sich derart in einer Person getäuscht. "Ich war blind und ein Trottel", sagte er. Ob seine Frau ihn auch für einen Trottel hält, wissen wir nicht. Wir wissen auch nicht, was seine neue Partnerin von all seinen Äußerungen hält. Vielleicht ist sie ganz froh, dass Naddel, Feldbusch und Bohlen dem Mann gerade die Schau gestohlen haben. Aber bestimmt wird er sich bald wieder zu Wort melden.

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