Berlin : Am Ku’damm wimmelt es von Kommissaren

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Foto: Manfred ThomasFoto: Mike Wolff

Normalerweise halten sich Sicherheitsmänner bei Filmpremieren eher diskret im Hintergrund, aber am Montagabend wimmelte es auf dem roten Teppich an der Astor-Filmlounge am Kurfürstendamm vor Ermittlern nur so – allerdings trugen sie weder Waffe noch Dienstausweis bei sich, denn auf Verbrecherjagd gehen sie nur vor der Kamera: für den „Polizeiruf 110“.

Seit 40 Jahren gibt es die Krimireihe inzwischen, das Erste lud deshalb zur Jubiläumsfeier ein. Gestartet am 27. Juni 1971 im Deutschen Fernsehfunk, hat sich der „Polizeiruf“ zum Publikumsliebling entwickelt und wurde als einziges Format des DDR-Fernsehens im Ersten übernommen. Durchschnittlich 7,34 Millionen Zuschauern schalteten im vergangenen Jahr pro Folge ein. Das wollten nicht nur gestandene Ermittler wie Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler feiern, sondern auch Kollegen mit wenig Diensterfahrung. Dazu gehörten beispielsweise Matthias Brandt und Anna Maria Sturm, die das neuen „Polizeiruf“-Team in München bilden sowie Maria Simon, die künftig im RBB-„Polizeiruf“ an der Seite von Horst Krause ermitteln wird. Seinen ersten Einsatz hat das neue Zweiergespann aus Brandenburg in der Jubiläumsfolge „Die verlorene Tochter“. Wie sich die beiden schlagen, durften sich „Polizeiruf“-Kollegen wie Charly Hübner und Isabell Gerschke sowie RBB-Intendantin Dagmar Reim und ARD-Programmdirektor Volker Herres bereits bei der Jubiläumsfeier ansehen. Moderatorin Mareile Höppner führte durch den Abend, bei dem auch ein filmischer Überblick über 40 Jahre „Polizeiruf“ auf der großen Kinoleinwand gezeigt wurde. Für die Fernsehzuschauer gibt es die Jubiläumsfolge am 26. Juni zu sehen. sop

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