Berlin : Am nächsten Wochenende wird die Nacht zum Tag - der Karten-Vorverkauf hat begonnen

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Am kommenden Wochenende wird in den Berliner Museen wieder die Nacht zum Tag. Vom 29. auf den 30. Januar können kunstliebende Nachtschwärmer die Ausstellungshallen und Galerien in der "Langen Nacht der Museen" erneut bis weit nach Mitternacht durchstreifen. Mehr als 50 Sammlungen, Museen und Kunstprojekte sind in dieser siebten "Langen Nacht" zu besichtigen. Unter dem Thema "Übergangsrituale - Rites de passage" thematisieren viele der beteiligten Museen verschiedene Lebensphasen des Menschen, aber auch Zeitenwenden, über die durch die Milleniumsfeiern derzeit viel geredet wird. Zusätzlich zu den regulären Ausstellungen gibt es Führungen, Lesungen, Musik, Tanz, Modenschauen und Filme. Im Winter sind vor allem die großen Kunstzentren wie das Kulturforum, die Kultursammlungen in Dahlem, das Deutsche Technikmuseum und der Botanische Garten in Steglitz mit seinen warmen Gewächshäusern Besuchermagneten.

Unterdessen erklingen im nächtlichen Zoo-Aquarium in der Budapester Straße australische Didgeridoos. Im Haus am Checkpoint Charlie werden Filme wie "Eins, zwei, drei" von Billy Wilder und "Der Mann auf der Mauer" mit Marius Müller-Westernhagen gezeigt und im Ethnologischen Museum (ehemals Museum für Völkerkunde) in Berlin-Dahlem können die Besucher gegen 23.30 Uhr einer historischen Löschübung mit einem Pferdespritzenwagen zuschauen.

Das Kombiticket für die ganze Nacht deckt nicht nur den Eintritt in die Museen ab. Auch die Fahrten zwischen den einzelnen Ausstellungen mit den Shuttle-Bussen sind im Preis enthalten. Erwachsene zahlen 20 Mark, ermäßigte Karten kosten 12 Mark. Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt. Die Karten gibt es bereits an den Kassen aller beteiligten Museen, beim Museumspädagogischen Dienst in der Chausseestraße 123, beim Fullhouse Service in der Budapester Straße 48, an Theaterkassen sowie in den Filialen der Citibank.Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 283 97 444 oder im Internet unter: www.meinberlin.de

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