Berlin : Am Sonntag ist der Sommer vorbei

In den Freibädern endet die Saison, aber einige gehen in die Verlängerung

Matthias Oloew

Die Wetterprognosen machen es den Bäderbetrieben leicht: Die Aussichten bis zum Wochenende sind durchwachsen. Am Sonntag soll es bedeckt bei maximal 21 Grad sein, das ist nicht unbedingt Badewetter. „Wir schließen die meisten Frei- und Sommerbäder wie geplant am Sonntag“, sagt Bäder-Vorstand Klaus Lipinsky.

Verlängert wird die Saison im Olympiastadion und im Prinzenbad, jeweils bis zum 10. September. In den Kombibädern Gropiusstadt, Mariendorf, Seestraße und Spandau-Süd werde je nach Wetterlage entschieden, ob draußen oder in der Halle geschwommen werden kann. Das Strandbad Wannsee bleibt bis zum 30. September geöffnet.

„Wir brauchen das Personal, um die Schwimmhallen wieder öffnen zu können“, erklärt Lipinsky. Daher werde es auch eine weitere Verlängerung über den 10. September hinaus nicht geben – es sei denn, „dann bricht noch einmal der Hochsommer aus“. Im vergangenen Jahr wurde es erst im September richtig schön, und im Kreuzberger Prinzenbad konnten die Bäderbetriebe in diesen Tagen sogar ein kleines Plus erwirtschaften.

So lange Olympiastadion und Prinzenbad noch geöffnet sind, gelten in den Schwimmhallen an der Krummen Straßen in Charlottenburg und im Spreewaldbad in Kreuzberg gesonderte Öffnungszeiten. Die neue Halle an der Krummen Straße öffnet erst am 11. September, das Spreewaldbad bleibt bis 14 Uhr geschlossen. Alle anderen Schwimmhallen sollen ab Montag wieder öffnen – darunter die Stadtbäder Neukölln und Mitte.

Ausnahmen sind die Schwimmhalle im Märkischen Viertel, die noch bis 15. Oktober saniert wird, die Halle an der Finckensteinallee in Lichterfelde, die wegen Baufälligkeit gesperrt werden musste, und das Stadtbad Tiergarten an der Seydlitzstraße. Diese Halle ist noch bis zum 24. September geöffnet und schließt dann drei Wochen für die anstehende Grundreinigung. Das Stadtbad Tempelhof bleibt bis zum 3. September für Schulen und Vereine reserviert, die bisher in der Finckensteinallee untergebracht waren.

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