Berlin : Amerikaner in Berlin: Nicht ein Hauch von Anti-Amerikanismus

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Die jungen Amerikaner stehen ratlos vor dem Jüdischen Museum. Es ist zu, wohin jetzt? Die 21-jährigen Architekturstudenten aus Blacksburg, Virginia, reisen mit ihrem Professor für drei Monate durch Europa. Berlin ist eine Station ihrer Bildungsreise. Es gibt noch viel zu sehen in der Stadt - nicht im TV, wo sie diese entsetzlichen Bilder zeigen. Die Kastastrophe zu Hause sei sehr weit weg, sagt Drew: "Es ist alles so unwirklich." Christin erfuhr am Dienstagabend von einem Verkäufer im Supermarkt, was passiert war. Er hatte sie an ihrem Akzent erkannt. Nach den Terroranschlägen riet ihnen ihr Professor, sich als Kanadier auszugeben. "So sollten wir antiamerikanischen Äußerungen entgehen", erklärt Drew. Christin und Sabrina schütteln die Köpfe. Sie haben andere Erfahrungen gemacht. Alle Deutschen, denen sie bislang begegneten, seien "voller Trost und guter Worte".

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