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Amerikas Luftbrücke für Russland : Fliegende Hunde

Sie gehen ans Herz, die Straßenhunde in der Olympia- und Paralympiastadt Sotschi. Selbst Sportler adoptieren die ausgeflogenen Tiere. Doch es gibt da auch noch das Tierheim Berlin, ganz um die Ecke.

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Auf den Arm genommen. Die US-Luftbrücke aus und für Russland.
Auf den Arm genommen. Die US-Luftbrücke aus und für Russland.Foto: Samad/AFP

Die Amerikaner waren schon immer groß in Luftbrücken. Die eine bedeutende, die den Berlinern nach dem Zweiten Weltkrieg das Leben gerettet hat, ist leider fast in Vergessenheit geraten. Deswegen tut es älteren Berlinern in der Seele weh, dass der Airport Tempelhof als historischer Ort mit denkmalgeschützter Stätte bebaut werden soll. Nun macht eine andere Luftbrücke Schlagzeilen, etwa in der „The Moscow Times“.

Russischer Milliardär war der erste Retter

Der russische Milliardär Oleg Deripaska rettete Straßenhunde in Sotschi vor dem Vergiftungstod – wegen der Olympischen und Paralympischen Spiele – und gründete das Landtierheim „Povodog“ mit Käfigverschlägen. Über die „Humane Society International“ in den USA wurden mehr als 200 dieser Hunde ausgeflogen. Auch Athleten wie US-Silbermedaillengewinner Gus Kenworthy adoptierten ein Tier. Neubesitzer werden noch gesucht.

...und da wäre noch: das Tierheim Berlin

Hier ist aber ein Tipp: Zumindest die wenigen frei laufenden Hunde, die unsereins in den Bergen von Gorky Gorod zu Gesicht bekam, wirkten recht zufrieden und wohlgenährt. Einmal ruhten sich drei Tiere ganz friedlich auf dem Rasen nahe dem Apart-Hotel-Komplex aus. Es gibt aber auch hier um die Ecke, in Berlin, einen „Animal Shelter“: das Tierheim Berlin. Mit vielen liebesbedürftigen Schützlingen, die ebenfalls ein neues Zuhause brauchen. Bitte einfach 768880, wählen. Mit Berliner Vorwahl.

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