Amnesty International : Fackellauf für Menschenrechte endet in Berlin

Ein von Amnesty International organisierter Fackellauf unter dem Motto "Gold für Menschenrechte" endete diesen Sonntag in Berlin mit dem Zieleinlauf. Im Zuge dessen präsentierte die Menschenrechtsorganisation die Ergebnisse eines weltweiten Aktionstages.

Protest gegen Menschenrechtsverletzungen
Barbara Lochbihler von Amnesty International demonstriert gegen Menschenrechtsverletzungen in China. -Foto: dpa

BerlinNach mehr als zwei Monaten ist in Berlin ein Fackellauf zu Ende gegangen, mit dem die Menschenrechtsorganisation Amnesty International Missstände in China angeprangert hatte. Unter dem Motto "Gold für Menschenrechte" war das Feuer in Anlehnung an den olympischen Fackellauf seit Anfang Mai quer durch Deutschland getragen worden.

Im Rahmen eines weltweiten Aktionstages präsentierte Amnesty eine Liste mit fast 120.000 Unterschriften, die allein in Deutschland gesammelt worden waren. Darin rufen die Unterzeichner die chinesischen Behörden auf, die Todesstrafe abzuschaffen, Repressionen gegen Oppositionelle einzustellen und die Zensur des Internets zu beenden. Mit diesen Forderungen waren auch Hunderte Luftballons bedruckt, die am Sonntagnachmittag in den Berliner Himmel schwebten. (dw/dpa)

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