Angela Merkel (CDU) würdigt Ehrenamtliche: "Säule der Gesellschaft" : Kanzlerin lobt Kümmerer

Angela Merkel hat jetzt Katastrophenhelfer besucht. Sie seien eine "Säule der Gesellschaft" - dies belegt auch eine Studie. Da wurden die Menschen auch zur Einsatzbereitschaft für die Familie befragt.

Nach der jetzt veröffentlichten „Generationenstudie“ des Marktforschungsinstituts „Insa“ treibt rund die Hälfte aller älteren Befragten über 50 Jahren in Deutschland die Sorge um, im Berufsleben „nicht mehr gebraucht zu werden“. Bei den Jüngeren ist diese Furcht sogar noch verbreiteter. Zugleich wurde die große Bedeutung des freiwilligen Einsatzes neben dem Job deutlich. Weit verbreitet war laut Studie die Bereitschaft, Verwandte zu pflegen: 84 Prozent der Deutschen wären zur Pflege ihrer Eltern oder der ihres Partners bereit – wobei sich 87 Prozent der Älteren und 81 Prozent der unter 50-Jährigen die Pflege eines Angehörigen vorstellen können.

Viele wollen im Ruhestand aktiv werden

Ebenso stand das Ehrenamt bei Älteren hoch im Kurs: Mehr als vier von fünf Befragten gaben an, sich ehrenamtlich zu engagieren oder die Absicht zu hegen, dies im Ruhestand tun zu wollen. Derzeit engagiert sich ein knappes Drittel der Bundesbürger ehrenamtlich – 36 Prozent der über 50-Jährigen und 24 Prozent der Jüngeren. Im Zuge der Studie wurden dieses und vergangenes Jahr mehr als 3000 Bürger befragt, um Ansichten und Verhaltensweisen von Menschen unter und über 50 Jahren zu vergleichen.

Merkel dankt Maltesern, DKR und THW

Unterdessen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das Ehrenamt als tragende Säule des Katastrophenschutzes und als „große Stärke der Bundesrepublik“ gewürdigt. Merkel informierte sich am Dienstag bei einem Besuch der Behörden des Bevölkerungsschutzes in Bonn wie dem Technischen Hilfswerk und traf außerdem freiwillige Helfer etwa vom Malteser Hilfsdienst und dem Deutschen Roten Kreuz. KNA

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