Berlin : Anschläge in der Nacht

Dutzende Taten werden der „mg“ zugeschrieben

Die „Militante Gruppe“ (mg) gehört zu den aktivsten linksextremen Gruppierungen. Seit 2001 hat sich die als terroristisch eingestufte „mg“ zu mehr als zwei Dutzend Anschlägen bekannt. Die Täter hatten nachts Brandsätze an Gebäuden oder Fahrzeugen gezündet und waren verschwunden – ohne Menschen zu verletzen oder Spuren zu hinterlassen. In den Bekennerschreiben heißt es, dass die „mg“ die staatlichen und gesellschaftlichen Strukturen zugunsten einer kommunistischen Weltordnung zerstören wolle. Die Anschläge richten sich gegen Polizei, Justiz und öffentliche Einrichtungen. Unter anderem folgende Anschläge in Berlin werden der „mg“ zugeordnet:

Juni 2001. Brandanschlag auf ein Auto der Daimler-Benz-Niederlassung in Marienfelde.

Januar 2003. Brandanschlag auf das Finanzamt Neukölln.

Januar 2004. Brandanschlag auf das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung.

Mai 2004. Brandanschlag auf Fahrzeuge der Deutschen Telekom Wedding.

September 2004. Brandanschläge auf das Bezirksamt Reinickendorf sowie das Sozialamt Tempelhof-Schöneberg.

Januar 2005. Brandanschlag auf einen Neubau einer Supermarktkette.

Februar 2006. Brandanschlag auf eine Renault-Niederlassung in Reinickendorf.

März 2006. Brandanschlag auf den Fuhrpark des Ordnungsamtes Treptow-Köpenick.

Mai 2006. Brandanschlag auf ein Sozialgericht in Mitte.

September 2006. Brandanschlag auf zwei Autos der Bundespolizei in Lichtenberg.

März 2007. Brandanschlag auf den Verband Türkischer Industrieller und Unternehmer.

Mai 2007. Brandanschläge auf Polizeiwagen in Spandau. Tsp

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