• Anschlag am Breitscheidplatz: Terrorfall Amri: Regierung ernennt Kurt Beck zum Opferbeauftragten

Anschlag am Breitscheidplatz : Terrorfall Amri: Regierung ernennt Kurt Beck zum Opferbeauftragten

Der 68-Jährige genieße „hohes öffentliches Ansehen und Vertrauen in Gesellschaft und Politik“, sagte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). „Er ist genau der Richtige für diese Aufgabe.“

Kurt Beck.
Kurt Beck.Foto: dpa

Rund zweieinhalb Monate nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt hat die Bundesregierung Kurt Beck als zentralen Ansprechpartner für Opfer und Hinterbliebene benannt. Das Kabinett betraute den früheren SPD-Chef und Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz am Mittwoch mit der Aufgabe des Opferbeauftragten.

Der 68-Jährige genieße „hohes öffentliches Ansehen und Vertrauen in Gesellschaft und Politik“, sagte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). „Er ist genau der Richtige für diese Aufgabe.“ Beck soll insbesondere als Türöffner und Kontaktvermittler zu Behörden agieren.

Der Tunesier Anis Amri hatte am 19. Dezember einen Lastwagen auf den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz gesteuert und zwölf Menschen getötet. Dutzende weitere wurden verletzt. (dpa)

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Lesen Sie mehr im Tagesspiegel: Als erstes kam ein Gebührenbescheid - Der Bundespräsident und der Innenminister haben sich mit Angehörigen der Attentatsopfer vom Breitscheidplatz getroffen. Die kritisierten lange fehlende Informationen - aber einen schnellen Brief der Gerichtsmedizin.

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Der Mann mit den vielen Gesichtern: Anis Amri, der Attentäter vom Berliner Breitscheidplatz, entging immer wieder den Sicherheitsbehörden. Wer trägt die Schuld daran? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

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