Berlin : Anwälte: Kaufmann hatte mit Tod des Steuerberaters nichts zu tun

Schauspieler äußerte sich erstmals selbst

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Der Schauspieler Günther Kaufmann hat sein Schweigen gebrochen. „Ich bin unschuldig“, heißt es in einem Schreiben, das seine Anwälte Robert Unger und Matthias Gerbeit an die Münchener Staatsanwaltschaft geschickt haben. Die Anwälte stellen fest, dass Kaufmann an der Tat in keiner Weise beteiligt war, „und zwar weder als Anstifter, noch als Mittäter, noch als Gehilfe“. Kaufmanns Verteidiger Robert Unger und Matthias Gerbeit streben eine schnelle Wiederaufnahme des Verfahrens und Kaufmanns Entlassung aus der Haft an. Einen Termin wollte Gerbeit gestern nicht nennen. „Wir prüfen noch“, sagte der Anwalt dem Tagesspiegel.

Wie berichtet, sitzt der aus FassbinderFilmen bekannte Schauspieler im Gefängnis Tegel. Er war im November 2002 zu 15 Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er gestanden hatte, in München seinen Steuerberater Hartmut Hagen getötet zu haben. Im August wurden dann die wahren Täter in Berlin festgenommen. Die Münchner Staatsanwaltschaft glaubt nicht daran, dass Kaufmann keinerlei Anteil an der Tötung des Steuerberaters im Februar 2001 hatte. Ha

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