Berlin : Arbeitnehmer verdienen 3,7 Prozent mehr

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Die Berliner Arbeitnehmer hatten im Januar im Durchschnitt einen höheren Bruttomonatsverdienst als im gleichen Monat des Vorjahres. Nach den Zahlen des Statistischen Landesamtes stiegen die Verdienste der Vollzeitbeschäftigten in Produzierendem Gewerbe, Handel, Kredit und Versicherungsgewerbe um 3,7 Prozent auf 3083 Euro. Das ist die größte Steigerung seit 2001. Erfreulich ist die Entwicklung, weil die Januarwerte in den Vorjahren stets richtungsweisend für den Jahresdurchschnitt waren. Allerdings sind erhebliche Unterschiede zwischen Arbeitnehmergruppen und Wirtschaftszweigen zu beobachten. Nach der Erhebung des Landesamtes erhielten vollzeitbeschäftigte Angestellte in der Herstellung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und Elektrotechnik mit 4169 Euro das höchste Gehalt im Produzierenden Gewerbe. Das geringste Einkommen wurde mit 3356 Euro den Angestellten im Baugewerbe (Hoch- und Tiefbau) gezahlt. Sie erhielten 2,8 Prozent weniger als noch im Vorjahreszeitraum. Der Durchschnittsverdienst lag bei Angestellten im Produzierenden Gewerbe bei 3931 Euro, 3,3 Prozent über dem Vergleichswert.

Im Bereich Handel freuten sich die Angestellten des Großhandels über die höchsten Verdienstzuwächse (10,6 Prozent). Die Gehälter stiegen dadurch im Durchschnitt auf 2883 Euro. Am meisten verdienten aber die Angestellten im Kredit- und Versicherungsgewerbe (3653 Euro). Deutlich geringer waren die Zuwachsraten bei den Löhnen der Arbeiter. Im Produzierenden Gewerbe erhielten die „Top-Verdiener“ der Energie- und Wasserversorgung 3,5 Prozent mehr Lohn (3122 Euro). Der Durchschnittslohn lag bei 2496 Euro. Die niedrigsten Einkünfte erhielten nach wie vor die Arbeiter des Baugewerbes. Trotz einer Steigerung um 9,3 Prozent betrug ihr Durchschnittslohn 2143 Euro. mds

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