Berlin : Arbeitsgruppe berät über Fan-Meile

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Eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe hat damit begonnen, die FanMeile zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im Spreebogenpark vorzubereiten. Bei einer ersten Sitzung wurde über Sicherheitsprobleme, den Lärmschutz und die Versorgung des Standorts mit Strom und Wasser debattiert. Strittig ist offenbar, wie viele Besucher das Gelände verträgt. Wie berichtet, gilt der Spreebogenpark bei der Polizei wegen seiner Nähe zum Wasser, zu Regierungs- und Parlamentsgebäuden als schwierig.

An dem ersten Vorbereitungstreffen, an dem Fachleute der Sport- und Innenverwaltung sowie des Bezirksamts Mitte teilnahmen, fielen keine Entscheidungen. Ein Sprecher des Innensenators Ehrhardt Körting (SPD) bestätigte nur, dass die Fan-Meile nicht generell videoüberwacht werden soll. Gefilmt werde nur „situationsbezogen“. Einen Sicherheitsplan werde es erst geben, wenn das Veranstaltungskonzept fertig sei. Zum Beispiel müsse klar sei, wo die Großbildleinwände stehen und die Gastronomie untergebracht wird. Zur anhaltenden Kritik am Standort Spreebogenpark sagte der Senatssprecher Michael Donnermeyer: „Die Sicherheitsfragen liegen nicht im Ort, sondern im Ereignis begründet.“ Er dementierte auch, dass es Probleme mit den Sponsoren gebe. Gerüchte über eine Abwanderung von privaten Geldgebern vom Spreebogenpark ans Brandenburger Tor bezeichnete er als „Quatsch“. Im Gegenteil: Es werde momentan über zusätzliche Sponsorings verhandelt. za

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