Arbeitsmarktstatistik : Arbeitslosigkeit in Berlin sinkt kaum

In Berlin waren im April 238.255 Menschen offiziell ohne Job - 0,4 Prozentpunkte weniger als vor einem Monat und 0,6 Punkte weniger als im Vorjahr. In Brandenburg ist die Zahl der Erwerbslosen deutlicher gesunken.

Den Weg zur Arbeitsagentur mussten im April weniger Menschen gehen. Die Zahl der Erwerbslosen ist im Vergleich zu Vormonat und Vorjahr in Berlin und Brandenburg gesunken.
Den Weg zur Arbeitsagentur mussten im April weniger Menschen gehen. Die Zahl der Erwerbslosen ist im Vergleich zu Vormonat und...Foto: dapd

BerlinDie Arbeitslosigkeit in Berlin und Brandenburg ist im April gefallen. In Brandenburg sank die Zahl der Erwerbslosen deutlich, in der Bundeshauptstadt nur gering. In der Region waren 386.141 Menschen erwerbslos gemeldet, 11.389 weniger als im Vormonat und 11.784 weniger als vor einem Jahr, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Punkte auf 12,6 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie noch 0,6 Prozentpunkte höher gelegen.

In Berlin waren im April 238.255 Menschen offiziell ohne Job, 2.315 weniger als im März. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Erwerbslosen um 1.347. Die Arbeitslosenquote ging gegenüber dem Vormonat um 0,1 Punkte auf 13,9 Prozent zurück und lag damit 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Im Land Brandenburg sank die Zahl der Erwerbslosen im April auf 147.866. Das waren 9.074 Menschen ohne Job weniger als im März. Binnen Jahresfrist reduzierte sich die Zahl der Arbeitssuchenden um 10.437. Die Erwerbslosenquote sank damit gegenüber dem Vormonat um 0,7 Punkte auf 11,0 Prozent. Sie lag um 0,8 Punkte unter dem Vorjahreswert.
Der Geschäftsführer der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, Jens Regg, sagte, die starke wirtschaftliche Entwicklung trage auch weiterhin den Arbeitsmarkt in Berlin. Bei den Arbeitsagenturen in Berlin seien seit Jahresbeginn bereits mehr als 18.000 Stellen gemeldet worden. Gesucht würden derzeit insbesondere Beschäftigte im Tourismusbereich und Gesundheitswesen, aber auch im verarbeitenden Gewerbe sowie der Zeitarbeit. (dapd)

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