Berlin : Arbeitsunfall beim Bau der US-Botschaft

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Abtransportieren durfte die Feuerwehr das Unfallopfer, Fragen stellen durfte sie nicht. Bei einem Arbeitsunfall auf der im Bau befindlichen US-Botschaft am Brandenburger Tor wurde am Donnerstagnachmittag ein Arbeiter schwer verletzt. Polizei und Landesamt für Arbeitsschutz, die bei derartigen Unfällen eigentlich ermitteln müssten, wurden nicht auf das Gelände gelassen, das wie ein Hochsicherheitstrakt abgeriegelt ist. „Die haben jegliche Auskünfte abgelehnt“, ärgert sich ein leitender Feuerwehrbeamter. „Die Amerikaner haben uns nicht einmal gesagt, ob der Mann irgendwo runtergefallen ist oder ihm was auf den Kopf gefallen ist“, kritisierte der Beamte. Das Verhalten sei empörend gewesen. Die Polizei betonte, dass Botschaften „exterritorial“ sind und man dort nur auf „explizite Einladung“ tätig werden könne. Wie berichtet, bauen die USA die neue Botschaft unter extremen Sicherheitsvorkehrungen. Ha

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