Berlin : Arche: Sozialisten distanzieren sich von Anschuldigung

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Die Linkspartei/PDS in Marzahn-Hellersdorf hat sich in der Nacht zu Dienstag von der „inakzeptablen öffentlichen Äußerung“ ihres Verordneten Martin Uther zu Arche-Gründer Bernd Siggelkow distanziert. Uther hatte die Mittelkürzungen bei der Arche damit begründet, dass Siggelkow „nicht die notwendige körperliche Distanz“ zu den Kindern wahre. Als ihm bewusst wurde, wie missverständlich die Formulierung war, zog er sie zwar zurück, konnte aber die Veröffentlichung nicht mehr verhindern. Die Bundestagsabgeordnete Petra Pau und Bezirksbürgermeister Uwe Klett (beide Linkspartei/PDS) entschuldigten sich gestern bei der Arche für Uthers Äußerungen. Uther trat dem Vernehmen nach aus dem Jugendhilfeausschuss zurück. Unterdessen teilte der SPD-Verordnete Sven Kohlmeier mit, dass das Bezirksamt eine Entscheidung zugunsten Uthers gefällt habe: Der Verein Roter Baum e.V., in dem er arbeitet, darf Räume das ehemaligen Kinder- und Jugendbüros mietfrei beziehen. sve

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