Architektur : Mühlen öffnen ihre Pforten

In Brandenburg und Berlin öffnen viele Mühlen ihre Pforten für Besucher. Am Pfingstmontag (12. Mai) steigt der 15. Deutschen Mühlentag. Es ist allerhand Geklapper zu hören.

Mühle Foto: ddp
Die historische Bockwindmühle von Ketzür im Havelland. -Foto: ddp

Berlin/Potsdam Insgesamt hätten sich 63 Mühlenstandorte in Brandenburg, sechs in Berlin und eine in Sachsen-Anhalt angemeldet, teilte die Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. mit. Die Zahl der tatsächlich zu besichtigenden Mühlen sei wahrscheinlich noch höher.

Das Spektrum der Mühlen reicht den Angaben zufolge von der gewerblich arbeitenden Getreidemühle über museal genutzte Mühlen bis hin zu einem Standort in der Uckermark (Greiffenberg), an dem der Wiederaufbau einer Mühle geplant ist. Der Fokus liege jedoch auf den historischen Mühlen. Wichtig sei, so die Vereinigung, dass die Mühle "als technisches Kulturgut im Vordergrund steht" und der Tag weniger für "ein Volksfest mit Mühlenkulisse" genutzt werde.

Zum diesjährigen Mühlentag wird beispielsweise in Cammer (Potsdam-Mittelmark) die Einweihung der restaurierten Bockwindmühle, die nach längerem Baustillstand jetzt wieder windgängig und mahlfähig ist, gefeiert. Erstmals wird auch der örtliche Mühlenbetrieb, die Mühle Rosenmüller, mit einem Programm um das Müllerhandwerk zu besichtigen sein. In Cottbus öffnet in diesem Jahr erstmals nach vielen Jahren die Spreewehrmühle. (muehlen-dgm-ev.de) (ae/ddp)

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