Dezember 2008: Die 25-jährige Stefanie R. wird zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie ihren im April geborenen Sohn erstickte. Sie vergrub ihn am Abend darauf am Gräbendorfer See.
November 2008: Eine 17-jährige Schülerin aus Schwarzheide muss für viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Sie hatte ihr im Dezember 2007 geborenes Kind mit einem Strumpf erdrosselt.
August 2008: Die 22-jährige Anne G. aus Nauen wird zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie ihren Sohn im Dezember 2007 nach der Geburt in eine Plastiktüte wickelte und diese im leer stehenden Nachbarhaus versteckte.
Juni 2008: Die 23-jährige Bianca S. aus Lübben wird zu drei Jahren und neun Monten Gefängnis verurteilt. Sie hatte ihr im Februar 2008 geborenes Kind in der Badewanne ertränkt und dann versucht, sich selbst umzubringen.
Juni 2006: Die 40-jährige Sabine H. aus Frankfurt (Oder) wird wegen Totschlags in acht Fällen zu 15 Jahren Haft verurteilt. Sie hatte neun Babys – ein Fall war verjährt – getötet und in Blumen- und Balkontöpfen aufbewahrt, bis sie im Juli 2005 in Brieskow-Finkenheerd gefunden wurden. das
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 04.11.2009)
Kommentare [ 1 ] Kommentar hinzufügen »
Um als Mutter in dieser Gesellschaft zu *über*leben muss man die Fähigkeit von Helium haben....
Bereit sein, sich selbst aufzugeben.
und darauf gefasst sein, einen Dauerkampf führen....
..... es gibt andere Möglichkeiten als die sein Kind zu töten...
.... es gäbe zum Beispiel den Auftrag , es Eltern mit Kindern in dieser Gesellschaft zu erleichtern ......
dann wären oben genannte Fälle nie passiert....
Das Hacken auf die Mütter oben ...
die gefällten Strafen
ändern nichts.
Weder an den Ursachen noch an den Symptomen....
also wird es noch viele viele weitere Fälle geben.