Atommüll : Atomgegner lieferten Fässer aus Gorleben - vor fünf Jahren

Vor fünf Jahren protestierten rund 300 Atomkraftgegener vor dem Reichstag und luden 70 Atommüllfässer ab. Was der Tagesspiegel darüber berichtete.

Protest in Schwarz-Gelb. Aus Protest gegen die Atompolitik der Bundesregierung haben Kernkraftgegner am Montag rund 70 Attrappen von Atommüllfässern vor dem Reichstag aufgetürmt. Die Fässer waren tags zuvor in Gorleben auf Lastwagen verladen worden. Foto: dpa
Protest in Schwarz-Gelb. Aus Protest gegen die Atompolitik der Bundesregierung haben Kernkraftgegner am Montag rund 70 Attrappen...Foto: dpa

Anfang November werden in Niedersachsen etwa 50 000 Demonstranten zum Protest gegen den Atommülltransport ins Zwischenlager Gorleben erwartet. Am gestrigen Montag kamen rund 300 Protestteilnehmer vor den Reichstag und luden 70 Atommüllfässer ab. Unter dem Motto „Atommüll: Zurück an den Absender“ protestierte das Kampagnennetzwerk Campact gegen das Atomabkommen zwischen der Bundesregierung und den Stromkonzernen, das unter anderem eine Verlängerung der Laufzeiten für Kernkraftwerke vorsieht.

Am Sonntag waren Dutzende der schwarz-gelben Attrappen im niedersächsischen Gorleben auf Lastwagen verladen worden, wo am ersten Novemberwochenende die Ankunft eines Transports von Castorbehältern aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague erwartet wird. Für Donnerstag rufen die Atomgegner zu einer Menschenkette rund um das Regierungsviertel auf. Tsp

Der Beitrag erscheint in unserer Rubrik "Vor fünf Jahren"

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