Berlin : Auch die „Aida“-Premiere wurde vom Krieg beeinflusst

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Die Sklavin Aida und der ägyptische Feldherr Radames sind heimlich ineinander verliebt. Als ein Krieg zwischen Ägypten und Äthiopien ausbricht, zieht Radames gegen den äthiopischen König Amonasro in die Schlacht. Keiner ahnt jedoch, dass Aida in Wirklichkeit die Tochter von Amonasro ist. Als das ägyptische Heer unter Radames die Äthiopier besiegt, ernennt der Pharao Radames zu seinem Nachfolger, der zusammen mit der Pharaonentochter Amneris regieren soll. Diese allerdings ist ebenfalls in Radames verliebt und triumphiert über ihre Rivalin Aida. Radames steht zu seiner Liebe Aida, weswegen er, eingemauert in eine Gruft, sterben muss. Doch auch Aida hat sich in die Gruft geschlichen, und so sterben die beiden den gemeinsamen Liebestod.

DIE OPER

Als Ägyptens Vizekönig Ismail Pascha 1869 das erste Opernhaus des afrikanischen Kontinents errichten ließ, gab er bei dem Italiener Komponisten Giuseppe Verdi (1813 bis 1901) eine Oper mit ägyptischem Inhalt in Auftrag. Das Werk sollte dann zur Eröffnung des Suezkanals uraufgeführt werden, doch der deutschfranzösische Krieg 1870/71 verzögerte die Verschiffung der Kulissen und Kostüme. Deswegen wurde „Aida“ –- Auf Italienisch und in vier Akten – erst am 24. Dezember 1871 in Kairo uraufgeführt. Die europäische Erstaufführung fand im Februar 1872 in Mailand statt. In Deutschland wurde die Oper das erste Mal am 20. April 1874 in Berlin gezeigt.

DIE KARTEN

Museumsinsel, Bodestraße, 23. und 24. Juli, 20.30 Uhr, Karten zwischen 34 und 68 Euro, erhältlich unter 01805-000511, bei allen VVK-Stellen oder unter www.ticketonline.de.

Waldbühne, Glockenturmstraße in Charlottenburg, 14. August, 20 Uhr, Karten zwischen 36 und 79,50 Euro, erhältlich unter 01805-625262, bei allen VVK-Stellen oder www.star-entertainment.org.

Für beide Veranstaltungen gibt es noch Tickets.ana

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