Auf Schritt und Tritt in Berlin : Stolpern und straucheln

Nicht nur die neue Treppe im Biniki-Haus hat wegen der anfangs schlecht sichtbaren Stufen Probleme bereitet – Solperfallen gibt es immer wieder in Berlin.

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Tückische Schwellen gab es im Gleisdreieckpark.
Tückische Schwellen gab es im Gleisdreieckpark.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

AUF KANTE
Es war nur gut gemeint: Als im Sommer 2013 der westliche Teil des Parks am Gleisdreieck eröffnet wurde, gab es viel Ärger um eine 700 Meter lange Kante zwischen Fuß- und Radweg. Für Planer eine „weiche Trennung“ zwischen den Verkehrsströmen, für Radler ein Reifenkiller und Schlimmeres. Erst behalf man sich mit Klebestreifen und Zäunen, dann wurde weggefräst.

So läuft es sich im Sony-Center.
So läuft es sich im Sony-Center.Foto: Kai-Uwe Heinrich
Jetzt weiß markiert. Die Treppe am Marlene-Dietrich-Platz.
Jetzt weiß markiert. Die Treppe am Marlene-Dietrich-Platz.Foto: Kai-Uwe Heinrich

AUF STUFE
Neun leicht übersehbare Stufen, neun Gelegenheiten zu stolpern – so bot sich anfangs die Treppe zum Musicaltheater am Marlene-Dietrich-Platz dar. Erst mit weißen Markierungen wurde die Gefahr weitgehend behoben.

AUF RILLE
Die Einkerbungen in den Edelstahlplatten unterm Sony-Zeltdach sind bei Regen und besonders Schnee und Eis eine nur bedingt wirksame Hilfe gegen das Stolpern.

AUF STREIFEN
Auch beim neu gestalteten Alexanderplatz musste man 2007 zu gelben Klebestreifen greifen: Einige Stufen waren den Planern beim Bau allzu unsichtbar geraten.

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