Berlin : Auf Worte folgten jede Menge Taten

Rau zieht zufriedene Bilanz seines Integrationswettbewerbs

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Im Januar startete Bundespräsident Johannes Rau den Wettbewerb zur Integration von Zuwanderern unter dem Motto „Auf Worte folgen Taten“. Beim Abschlussfest mit 1000 Gästen im Schloss Bellevue konnte er gestern eine beeindruckende Bilanz ziehen. Insgesamt 1328 Projekte haben sich an dem Wettbewerb beteiligt. Die Vielfalt der Projekte zeige, dass Deutschland trotz eines oftmals anderen Bildes in der Öffentlichkeit gute Fortschritte bei der Integration von Ausländern mache, sagte Liz Mohn von der am Wettbewerb beteiligten Bertelsmann-Stiftung. Als Botschafter des Wettbewerbs waren die Popgruppe Bro’Sis, die Klitschko-Brüder und Erol Sander ins Schloss gekommen. Neben den zehn Siegerprojekten, die mit jeweils 7500 Euro ausgezeichnet wurden, kamen Vertreter von 200 weiteren Integrationsprojekten zum Fest.

Ausgezeichnet wurden „Bunt kickt gut“, die interkulturelle Straßenfußball-Liga aus München, „Dien Hong - Gemeinsam unter einem Dach e.V.“ ein Verein, der sich in Rostock unter anderem für bessere Sprachkompetenz engagiert ,,das Kulturzentrum der Griechischen Gemeinde in Castrop-Rauxel „AGORA“; die Türkische Gemeinde in Schleswig Holstein e.V., die ausLÄNDERinitiative Freiburg e.V., der Göttinger Verein „Internationale Gärten“, der Förderunterricht für Kinder und Jugendliche ausländischer Herkunft an der Universität Essen, der Kreuzberger Verein AKARSU, die „Verknüpfende(n) Jugendprojekte“ in Perleberg und das Kölner Straßenkinder-Projekt. „Wer zu uns kommt, der soll nicht nur hier sein, der soll auch dazugehören“, sagte Johannes Rau, der mit dem Wettbewerb ausdrücklich auch zur Nachahmung anregen wollte. Bi

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