• „Auf zum Dienst für Osthoff“ Wie türkische Blätter über zwei Mahnwachen in Berlin berichten

Berlin : „Auf zum Dienst für Osthoff“ Wie türkische Blätter über zwei Mahnwachen in Berlin berichten

Suzan Gülfirat

Zwei Mal, am Mittwoch und Freitag, gingen in der vergangenen Woche in Berlin Menschen für die Freilassung der im Irak entführten – und gestern endlich freigelsssenen – Archäologin Susanne Osthoff auf die Straße. Die türkischen Blätter, die in Deutschland erscheinen, brachten dieses Thema groß und farbig. „Auf zum Dienst für Osthoff“, schrieb etwa die Türkiye in der Überschrift ihres Vorberichts zur Mahnwache am Brandenburger Tor am Mittwoch. Aufgerufen zur Mahnwache hatte die Türkische Gemeinde Deutschland(TGD), die ihren Sitz in Hamburg hat. „Türken, Araber und Deutsche (…) forderten die Freilassung der Archäologin Susanne Osthoff“, hieß es im Bericht am Donnerstag. Die Überschrift : „Sie sind eine Einheit geworden.“

Die Zeitung brachte viele Zitate und führte auf, wer mitgemacht hat: „Der Berliner Innensenator Ehrhart Körting (SPD), der Landes-Integrationsbeauftragte Günter Piening, die Bundestagsabgeordneten Lale Akgün (SPD), (Die Linken) Hakki Keskin, Hüseyin Kenan Aydin, Sevim Dagdelen (…) und einige deutsche Abgeordnete.“ Zu Wort kamen in der Türkiye jedoch der Vorsitzende der TGD, Kenan Kolat, der Religionsbeauftragte der türkischen Regierung in Deutschland, Ali Gülcek, („Ihre Entführung geht uns alle was an“), die „Schulfreundin Gabriela Sauermann“ und die Schwester der Entführten, Anja Osthoff. „Sie bedankte sich für die Solidarität“, schrieb die Tageszeitung Hürriyet in der Überschrift ihres Berichtes. Der Leser sah dazu ein Foto, auf dem Kenan Kolat (TGD) und Anja Osthoff gemeinsam ein Plakat hochhielten, worauf „Freiheit für Susanne Osthoff“ zu lesen war.

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