Berlin : Aufbautraining an der Rennbahn Herthas Spieler im Sulky

Carsten John

Endlich mal ein Erfolgserlebnis für die Fußballer von Hertha BSC. In zwei Trabrennen in Mariendorf wollten sich Spieler und Funktionäre des Klubs von zuletzt zwei Niederlagen in der Bundesliga ablenken. Dabei half ihnen das Pferd Alma Nica, das in beiden Läufen vorne war. Erst steuerte Herthas Stürmer Michael Preetz die zuverlässige Stute vor dem Favoriten Topkapi mit Andreas Neuendorf ins Ziel, später siegte Denis Lapaczinski mit ihr. Wieder kam Topkapi, diesmal gelenkt von Eyjölfur Sverisson, an dem führenden Gespann nicht mehr vorbei.

Der Gesamtsieg ging an Neuendorf, der als Viertplatzierter des zweiten Laufs auf 13 Punkte kam und denkbar knapp vor Michael Preetz mit 12 Punkten gewann. Punktgleich mit Preetz war die Assistentin von Herthas Manager Dieter Hoeneß, Manja Geyer, die ebenfalls Sulkytalent bewies, indem sie Montana Lu und den als schwierig bekannten Dynamite Crown jeweils auf den dritten Rang steuerte. Preetz und Lapaczinski waren derart begeistert vom ungewohnten Gefühl des Sieges, dass sie ankündigten, auch künftig bei solchen Rennen mitzumachen. Auch Hans-Georg Felder hatte offenbar die aufbauende Wirkung des Tags an der Rennbahn erkannt. „Das war eine gelungene Abwechslung“, sagte Herthas Pressesprecher. Vielleicht zeigt sie ja schon am Wochenende gegen Wolfsburg Wirkung.

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