Aufenthaltserlaubnis : Scheinvaterschaften werden angefochten

Seit 2008 wurden in Berlin 98 Vaterschaften angefochten.

Neukölln sei mit 27 Fällen von allen Berliner Bezirken führend, sagte Innensenator Ehrhart Körting (SPD) gestern im Parlament. Seit dem Anfechtungsgesetz von 2008 seien die Bezirke dafür verantwortlich, teilte Körting mit. „Das ist Sache der Standesämter.“ Er wies damit Forderungen von Bezirken zurück, die Ausländerbehörde solle zentral für Anfechtungen von Vaterschaften verantwortlich sein. Scheinvaterschaften können bei Behörden angegeben werden, um an Aufenthaltserlaubnisse im Zuge der Familienzusammenführung zu gelangen. sib

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