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BESONDERE ORTE

Seit 2011 gelten in Mitte einheitliche Maßstäbe dafür, was an prominenten Orten genehmigt wird. Der Katalog „soll auch dazu dienen, die Häufung von Veranstaltungen an besonders beanspruchten Orten auf ein erträgliches Maß zu reduzieren“. Am Brandenburger Tor und Unter den Linden werden nur „Veranstaltungen von herausragender politischer, kultureller oder sportlicher Bedeutung“ genehmigt. Die Wege durchs Tor sollen frei bleiben, die Belange von französischer und US-Botschaft berücksichtigt werden. Auf der Straße des 17. Juni dürfen keine Veranstaltungen mit nur regionaler Bedeutung genehmigt werden, der Tiergarten muss verschont bleiben. Auf dem Bebelplatz muss das Mahnmal für die Bücherverbrennung 1933 berücksichtigt werden. Der Gendarmenmarkt wird nur für besondere Kulturveranstaltungen freigegeben, die maximal acht Tage dauern dürfen. Als Traditionen werden Klassik Open Air und Weihnachtsmarkt genannt. Weniger strenge Maßstäbe gelten für Rathausplatz, Lustgarten, Alexanderplatz und das Umfeld des Hauptbahnhofs.

BESONDERE PREISE

Veranstalter müssen für die Nutzung des Straßenlandes Gebühren zahlen. Sie richten sich nach Art der Veranstaltung und Kategorie der Straße. Dabei existiert die wertvollste von vier Kategorien nur in Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schöneberg. Marzahn-Hellersdorf hat als einziger Bezirk auch keine Straße der zweithöchsten „Wertstufe“. Preisbeispiele: Für Schankvorgärten kassieren die Bezirke je nach Straßenkategorie 12,50 bis 16,25 Euro pro Quadratmeter und Monat. Bei Imbissständen sind es 13 bis 54 Euro, bei anderen Buden 7 bis 22 Euro. Ein Quadratmeter Wochenmarkt kostet 10 bis 13 Cent am Tag. obs

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