Berlin : Aufs Bild getropft

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Jackson Pollock arbeitet ab 1943 mit der „DrippingTechnik“: Flüssige Farbe wird ohne Hilfe eines Pinsels auf die Leinwand getropft. Dabei arbeitet er unbewusst, erkennt erst mit der Zeit, worum es ihm im entstehenden Bild geht. „Number 1, 1948“ malt der Künstler im Höhepunkt seiner Schaffensphase. Charakteristikum der Zeit zwischen 1947 und 1950 ist Pollocks Fähigkeit, mehrschichtige, fast dreidimensionale Bilder durch ein Netz rhythmischer Gruppen zu schaffen, die am Rand miteinander verbunden sind. Anfang der Fünfzigerjahre fängt der Künstler wieder an zu trinken, muss in psychotherapeutische Behandlung. 1956 rast er angetrunken gegen einen Baum und stirbt.

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