• Auftakt "Dialogverfahren" zum Plänterwald: Berliner Spreepark kann wieder besichtigt werden

Auftakt "Dialogverfahren" zum Plänterwald : Berliner Spreepark kann wieder besichtigt werden

Der Spreepark im Plänterwald öffnet am 1. Juli wieder seine Pforten. Fans und Einwohner sind zu Führungen über das Gelände und mehr eingeladen.

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Manchmal, wenn der Wind es will, dreht sich das Rad im verlassenen Spreepark eine Weile - eine gespenstische Szene. Die landeseigene Grün Berlin GmbH will das Gelände im Plänterwald wieder zugänglich machen und sogar das Riesenrad wieder instand setzen. Doch bis dahin dürfte noch viel Zeit vergehen. - Foto: silent-moments photography
Manchmal, wenn der Wind es will, dreht sich das Rad im verlassenen Spreepark eine Weile - eine gespenstische Szene. Die...silent-moments photography

Das still vor sich hin rostende Riesenrad, ein würdiges Denkmal der Bescheidenheit aus dem vorigen, nicht-digitalen Jahrhundert. Könnte man in einen Kletterpfad integrieren. Die Schwan-Gondeln würden sich für eine Lohengrin-Mitmach-Inszenierung anbieten. Ideen sind gefragt. Wie soll der Spreepark der Zukunft aussehen?

Am Freitag, 1. Juli, beginnt das "Dialogverfahren" zum ehemaligen Vergnügungspark im Plänterwald, mit Führungen, Experten-Interviews und Bürger-Werkstätten. Alle Spreepark-Fans und Anwohner sind eingeladen sich zu beteiligen. Um 16 Uhr begrüßen Andreas Geisel, Stadtentwicklungssenator, und Bezirksbürgermeister Oliver Igel (beide SPD) die Besucher. Grün-Berlin-Chef Christoph Schmidt erläutert, wie viel Geld investiert werden kann und was aus dem Spreepark nicht werden soll: ein neuer Vergnügungspark. Das Programm dauert bis 20 Uhr.

Ein Besuch im verlassenen Spreepark
Die Schienen der alten Parkeisenbahn führen noch über den völlig veralgten Teich. Der ehemalige Spreepark im Plänterwald soll wieder zugänglich werden, als Ort für Kultur.Weitere Bilder anzeigen
1 von 521Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
01.07.2016 14:43Die Schienen der alten Parkeisenbahn führen noch über den völlig veralgten Teich. Der ehemalige Spreepark im Plänterwald soll...

Die Grün Berlin wird den Spreepark betreiben. Für die Verbindung zwischen Natur und Kultur stehen auch die Parkanlagen Gärten der Welt und Britzer Garten, die Grün Berlin ebenfalls managt. Schmidt hat schon mal das Stichwort "Kulturpark 2.0" ausgegeben, was vieles bedeuten kann. Im vergangenen Sommer wurden bereits Theater und Konzerte veranstaltet. Mittel für den Spreepark soll es aus dem SIWA-Topf geben, dem "Sondervermögen Infrastruktur für die wachsende Stadt". Die Ergebnisse des Dialogverfahrens sollen in "die Aufgabenstellung für ein interdisziplinäres Team fließen, das den Masterplan Spreepark erarbeiten soll". Am heutigen Donnerstag wird vorab die Presse über das Gelände geführt.

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Christoph Schmidt, Geschäftsführer von Grün Berlin
Zukunftspläne: Der Spreepark und sein Riesenrad
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