AUFTRAG ERLEDIGT : Warum vier Kieze keine Sanierungsgebiete mehr sind

Der Kiez am Kollwitzdenkmal
Der Kiez am Kollwitzdenkmal

VIER GEBIETE

Vier Gebiete hat der Senat am Dienstag „aus der Sanierung entlassen“. Dieser Schritt erfolgt dann, wenn städtebauliche Ziele erreicht sind. „Nach 15 Jahren haben wir Fortschritte gemacht, auf die wir stolz sind“, sagt Matthias Gille von der Senatsverwaltung für Städtebau. 75 Prozent der Wohnungen seien saniert, Schulen, Kitas und Parks erneuert.

OBERSCHÖNEWEIDE

Im Südosten der Stadt liegt Oberschöneweide. Fast 5400 Menschen leben hier, viele haben es nicht weit bis zur Spree. Zu den Zielen der Sanierung zählte die Anbindung des Ortsteils an die Spree. Ein Uferwanderweg zwischen Treskow-Brücke und Wilhelminenhofstraße entstand. Über 80 Prozent der Altbauten wurden saniert und 200 Wohnungen neu gebaut, denn die Bevölkerung wuchs um 50 Prozent in der Zeit. Vor allem Familien mit Kinder zogen her. Deshalb wurde auch eine Kita gebaut.

OSTKREUZ

Am östlichen Rand des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg liegt das Gebiet Ostkreuz. Knapp 7000 Menschen leben in dem Gebiet, das im Osten und Süden durch Bahnanlagen begrenzt wird. In den vergangenen 15 Jahren wurde die Schule saniert, Kinderspielplätze gebaut, zwei Plätzen umgestaltet und eine autofreie Spielstraße angelegt.

WEDERSTRAßE

Das 24 Hektar Gebiet „Wederstraße“ liegt in Neukölln zwischen Karl-Marx- und Hermannstraße. Etwa 2000 Menschen leben hier in rund 1100 Wohnungen. Hier entstand der Carl-Weder-Park, die Zürich-Grundschule wurde modernisiert und im Gewerbegebiet Juliushof Parzellen für Handwerker eingerichtet.

KOMPONISTENVIERTEL

Im Süden des Ortsteiles Weißensee im Bezirk Pankow liegt das „Komponistenviertel“. Rund 7000 Menschen leben in den Quartieren nahe der Berliner Allee, die zwischen 1870 und 1930 errichtet wurden. Fünf neue Spielplätze wurden im Quartier angelegt, die Picasso-Grundschule mit Turnhalle und Freifläche saniert. Außerdem wurden zwei Kitas saniert. ball

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